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Dark light matter
Anthropomorphismen 2009 - 2010
…wenn scheinbar alles Gedachte gesagt und somit in Form gebracht ist und dabei die Suche nach dem Verborgenen, dem Absoluten, konstant bleibt …
Anthropomorphismus
der Wissenschaft, (Auszüge aus Kapitel IV : Naturwissenschaft als subjektlose Macht / Nietzsches Kritik physikalischer Grundkonzepte von Klaus Spiekermann, 1992)
x verwendete Zitate F.Nietzsche
Der moderne Naturwissenschaftler gleicht einem Menschen, der am feuchten Meeresstrand im Sande die Spur eines ihm unbekannten Wesens findet. Es gelingt ihm nicht, sie zu enträtseln, obwohl er sie nach allen einschlägigen Methoden untersucht ... Mit einem Male erkennt er, es ist seine eigene Spur.
Arthur Eddington
..Als metaphorisches Tun ist die Wissenschaft nur ein Weltentwurf unter anderen und der Kunst verwandt: "Die moralischen künstlerischen religiösen Bedürfnisse des Menschen der Welt zu Grunde zu legen ist ebenso rationell als die mechanischen: d.h. wir kennen weder den Stoß, noch die Schwere"x ; das 'mechanische' (szientistische) Weltbild ist ebenfalls eine 'Kunst' und hängt vom 'Können', vom Vermögen des Menschen ab. Die Wissenschaft 'stellt' strenggenommen nicht die (objektive Realität der) Natur, sondern den Menschen 'fest' – "unsere menschliche Stellung zu den Dingen"x, denn "alle unsere Relationen, mögen sie noch so exakt sein, sind Beschreibungen des Menschen, nicht der Welt"x, ja "Der Mensch verhüllt uns die Dinge."x
.."Wir wähnen, allmählich stelle sich die Wahrheit fest – aber nur der Mensch in seinen Relationen zu anderen Kräften stellt sich fest.“x
..„Wir können einem gestaltlosen Werden Form auferlegen, es den Prinzipien der Dingheft, der Zahl, der Logik, der Kausalität unterwerfen und dadurch in den Bereich der Denkbarkeit übertragen"x; damit erst eine Welt, "die den Menschen Etwas angeht"x , schaffen.


