Sichtbarkeit 2005
...“ Scheinbarkeiten, die mir da und dort plötzlich aus dem Gesums und Gewusel entgegenblitzen, Reflektionen von Verinnerlichtem in kleinen Spiegelsplittern: Die sammle ich heute und baue daraus meine Bildwelten. Eigentlich geht es darum, die kleinen Splitterchen sichtbar zu machen durch Verdeutlichung, Vergrösserung und Weglassung des Rests, so dass sie überhaupt für andere erkennbar werden...
... Die Illusion, nämlich die als realisierbar empfundene Entstehung von Vorstellungen, fügt sich ein in das, was wir das Reale nennen.“...
( Ausschnitte aus dem Text „Über mich und meine Bilder“ der Kunstmappe „Franziska R.“, welche im Januar 2005 erschienen ist).
Wasser geformt
Wasser formt sich und
entzieht sich doch selber
jeder bleibenden Form.
Wasser formt die Dinge,
hinterlässt Spuren und Zeugnisse
seiner Energie
als Standbilder im Zeitfluss.
Durch Malerei geformt
entstehen Bilder, die
als "stills", aus der Zeit ausgekoppelt,
Ideen von Wasser und dessen Spuren
in den BetrachterInnen
in Bewegung setzen mögen.







